Hervorgehoben

Weichheit ist eine der Eigenschaften, die Verbraucher bei Brot, Kuchen und Brötchen zuerst bemerken und am meisten schätzen. Dieser zarte, fluffige Biss macht ein Produkt angenehm und leicht zu essen, signalisiert aber mehr als nur Genuss. Eine weiche Krume bedeutet in der Regel, dass das Produkt gut Feuchtigkeit speichert und somit frisch bleibt, weshalb Weichheit so oft als zuverlässiger Frischeindikator dient: Wenn Waren alt werden, werden sie hart und weniger ansprechend. Das Erreichen dieses Ergebnisses hängt von der richtigen Prozessführung ab, da korrektes Mischen, teig backverhalten, Hydration und Backtemperaturen das Ergebnis beeinflussen und eine geeignete Verpackung es dann während der Haltbarkeit bewahrt.

Hinter der Textur steckt die Mehlzusammensetzung. Beschädigte Stärke wiegt am schwersten und erhöht die Hydration, um die Kruste zu erweichen und die Gelbildung zu verstärken. Stärkeretrogradation und Proteine folgen dichtauf, wobei erstere Kruste und Krume beim Abkühlen des Produkts festigen und letztere Struktur aufbauen, während sie Feuchtigkeit an Ort und Stelle halten. Amylaseaktivität und Lipide tragen jeweils dazu bei, die Kruste geschmeidig zu halten, sei es durch Wasserrückhaltung oder Schmierung der Stärke- und Proteinmatrix, während Stärkeviskosität, Aschegehalt, Zucker und native Stärke das Bild abrunden. Wie die zweite Tabelle deutlich macht, verschieben sich diese Beiträge von einem Produkt zum anderen erheblich.

Dieses Dokument ist Teil der Back to Flour-Serie, einem Bildungsprogramm, das Mehlwissenschaft mit den Eigenschaften von Backwaren verbindet. Erfahren Sie hier mehr.

Wissenszentrum

Verwandt

Überschrift